Look Inside

Das Labyrinth; Roman

Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1922 edition. Auszug: …war: er las, mit unglaubigen Augen und zitterndem Herzen zum drittenmal den Satz, da Therese Heyne “demutigen Herzens geneigt sei, die zukunftigen Schicksale ihres liebsten Freundes zu teilen, wie immer sie auch fallen mochten.” Er las diese fast allzu deutliche Antwort auf eine verhullte Anfrage seines letzten Briefes, und endlich, endlich spurte er den Schauer Leibes und der Seele, auf den er gewartet hatte, der doch eintreten mute, verga zu zweifeln, fuhlte sein Blut hei und gewalttatig steigen, wute, dies, ja, dies war eine Angelegenheit des Blutes, und all die Iahre hindurch bei dem ganzen Aufwand von Geist, Papier und Tinte hatte es sich zunachst um diesen einen Augenblick gehandelt… Druckte in einem kurzen Taumel oder aus Folgerichtigkeit, oder, weil er sich diesen Augenblick der Erfullung nun einmal von jeher so vorgestellt, den Brief erst an die Lippen und dann ans Herz, blickte verzuckt in die Wolken und bekampfte bei alledem in sich die bittere Enttauschung uber den Schlu des Briefes, der als Wunsch des alten Heyne den Satz enthielt, da auf ein Wiedersehen, etwa jetzt auf der Durchreise, zu verzichten sei. “Der Vater meinte, da wir fernerhin korrespondieren mochten und uns einstweilen im brieflichen Austausch unserer Seelen genugen lassen. Ich bin gewohnt, mich seinem Willen zu fugen, auch dort, wo es mir schwer fallt, und ich bin uberzeugt, der beste Sohn der Welt, als den ich meinen Forster kennen lernen durfte, mu mir hier recht geben…” so schrieb Therese und: O ja, dachte George bitter, der…

Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1922 edition. Auszug: …war: er las, mit unglaubigen Augen und zitterndem Herzen zum drittenmal den Satz, da Therese Heyne “demutigen Herzens geneigt sei, die zukunftigen Schicksale ihres liebsten Freundes zu teilen, wie immer sie auch fallen mochten.” Er las diese fast allzu deutliche Antwort auf eine verhullte Anfrage seines letzten Briefes, und endlich, endlich spurte er den Schauer Leibes und der Seele, auf den er gewartet hatte, der doch eintreten mute, verga zu zweifeln, fuhlte sein Blut hei und gewalttatig steigen, wute, dies, ja, dies war eine Angelegenheit des Blutes, und all die Iahre hindurch bei dem ganzen Aufwand von Geist, Papier und Tinte hatte es sich zunachst um diesen einen Augenblick gehandelt… Druckte in einem kurzen Taumel oder aus Folgerichtigkeit, oder, weil er sich diesen Augenblick der Erfullung nun einmal von jeher so vorgestellt, den Brief erst an die Lippen und dann ans Herz, blickte verzuckt in die Wolken und bekampfte bei alledem in sich die bittere Enttauschung uber den Schlu des Briefes, der als Wunsch des alten Heyne den Satz enthielt, da auf ein Wiedersehen, etwa jetzt auf der Durchreise, zu verzichten sei. “Der Vater meinte, da wir fernerhin korrespondieren mochten und uns einstweilen im brieflichen Austausch unserer Seelen genugen lassen. Ich bin gewohnt, mich seinem Willen zu fugen, auch dort, wo es mir schwer fallt, und ich bin uberzeugt, der beste Sohn der Welt, als den ich meinen Forster kennen lernen durfte, mu mir hier recht geben…” so schrieb Therese und: O ja, dachte George bitter, der…

Publication Language

English

Publication Type

Book

Publication License Type

Open Access